Die Architektur: Eine Symbiose aus alt und neu
Funktionalität und Flexibilität war die oberste Maxime beim Bau des „neuen“ Malerwinkel – ein zentrales Element ist der markante Glaslift, mit dem nicht nur die vier Etagen des Malerwinkel, sondern auch die Dachterrasse des Gebäudes und in weiterer Folge der Schlossberg barrierefrei erschlossen wird.
Auf 1.500 m2 Gesamtfläche und vier Etagen wurden eine Vielzahl an Funktionsbereichen in das Haus integriert:
- Ein großer Veranstaltungssaal mit einer Kapazität von bis zu 160 Personen
- Seminarbereiche (insgesamt vier Räume können für Seminarzwecke genützt werden und sind mit entsprechendem technischen Equipment ausgestattet),
- ein Ausstellungsraum mit einer Fläche von ca. 100 m2
- Gastronomiebereich mit vier Gasträumen und einer Kapazität von rund 150 Sitzplätzen,
- Wohnbereiche (Personalwohnungen)
- Büros (Stadtamt, Büro Gastronomie)
Der Gebäudekomplex befindet sich am räumlich ältesten Standort in Rattenberg. So wurden im Zuge der Arbeiten spätromanische Zyklopenmauern freigelegt und im Restaurantbereich sichtbar für Besucher erhalten. Der Malerwinkel wurde behutsam baulich „entrümpelt“, beim Neubau – fachlich unterstützt von Restauratoren - auf die Ursprünge der Bausubstanz Bedacht genommen. Besonders markant die gotischen Gewölbekeller, die in ihrem Erscheinungsbild erhalten blieben – wie auch die alte „Malerwinkel-Gaststube", die sich früher im ersten Stock befand und nun im Restaurant im Parterre verbaut wurde – der „Geist des alten Malerwinkel“ wurde also behutsam gepflegt und dem neuen Haus einverleibt.




